Verhaltensveränderungen durch neue Verknüpfungen
Das NLP geht davon aus, dass wir Menschen über verschiedene Wahrnehmungskanäle lernen. Der eine hört mehr, der andere sieht besser, der nächste möchte eher fühlen. Je nachdem, was bei uns ausgeprägt ist, sind wir auditive, visuelle oder kinästhetische Menschen. Wissen wir erst einmal unseren Wahrnehmungskanal, können wir über diesen negative Verknüpfungen „umprogrammieren“, zum Beispiel eine Spinnenphobie. Ein visueller Mensch hat beispielsweise panische Angst vor Spinnen. Ihm nun zu sagen, dass Spinnen harmlos sind, nützt nicht viel. Damit spräche man seinen auditiven Kanal an, der für ihn zweitrangig ist. Wenn man ihm aber Bilder von Spinnen in einem positiven Zusammenhang vorlegt, zum Beispiel Spinnencartoons mit niedlichen Mützchen oder ähnliches, dann kann der visuelle Typ das ursprüngliche Muster: Spinne = hässlich = Angst durch ein neues Muster: Spinne = niedlich = harmlos ersetzen.